Unsere Geschichte
Unsere Geschichte beginnt nicht erst mit unserer Apotheke — sondern bei einem Gedanken, der bis heute den Apothekerberuf prägt: Arzneimittelversorgung braucht Fachwissen, Sorgfalt und Verantwortungsgefühl.
Von diesem Ursprung führt unser Weg nach Wangen: zu zwei Apotheken, einem starken Team und einer Versorgung, die persönlich geblieben ist und sich gleichzeitig stetig weiterentwickelt.
Heute stehen die STAUFEN APOTHEKEN für persönliche Beratung, moderne Arzneimittelversorgung und vertraute Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in Wangen.
Ob Medikationsberatung, Rezeptur, Impfungen, Heimversorgung, Verblisterung, Kompressionsstrümpfe oder Botendienst: Wir möchten Versorgung einfacher, sicherer und menschlicher machen.
Zwei Standorte. Ein Team. Ein gemeinsamer Anspruch: genau hinzuschauen.
Im Übergang vom Jahr 2025 zum Jahr 2026 erhalten beide Standorte ein gemeinsames Erscheinungsbild, das sich auch in einem neuen Namen niederschlägt. Aus der bisherigen Staufen Apotheke wird die STAUFEN APOTHEKE Lindauer Tor, aus der Apotheke im Gesundheitszentrum die STAUFEN APOTHEKE Gesundheitszentrum.
Für unsere Kundinnen und Kunden bleibt alles vertraut: die Standorte, die Menschen, die Dienstleistungen und die gewohnten Abläufe. Das Neue daran besteht vielmehr darin, einen gemeinsamen Namen zu haben – ein sichtbares Zeichen für das, was längst zusammengehört.
Am 1. Juli 2023 übernimmt Apotheker Pirmin Burth die beiden Apotheken von seiner Mutter, nachdem er bereits viele Jahre in unterschiedlichen Funktionen Teil des Teams war.
Seine Ehefrau und Apothekerin Anne Burth leitet die Staufen Apotheke in der Altstadt. Gemeinsam mit dem gesamten Team entwickeln sie die Apotheken weiter – persönlich, sorgfältig und zukunftsfähig.
Auch die Staufen Apotheke in der Altstadt wird weiter modernisiert: Das Backoffice wird an neue Abläufe angepasst, das Warenlager automatisiert und ein separater Beratungsraum geschaffen. So entsteht mehr Diskretion und Zeit für das, was uns besonders wichtig ist: die persönliche Beratung.
In der Apotheke im Gesundheitszentrum zieht ein vollautomatischer Kommissionierautomat ein und unterstützt das Team im Warenlager.
Im selben Jahr kommen Pirmin Burth und Anne Wedekind nach ihrem Pharmaziestudium in München ins Unternehmen — und werden Teil der nächsten Generation der Staufen Apotheken.
Mit der Apotheke im Gesundheitszentrum entsteht der zweite Standort in Wangen. Die direkte Nähe zu Arztpraxen, kurze Wege und die gläserne Rezeptur prägen diesen Standort bis heute. Die beiden Apotheken ergänzen einander – jede mit eigenem Charakter, aber mit demselben Anspruch an gute Versorgung.
Die Staufen Apotheke am Lindauer Tor erhält ein neues Gesicht. Während des laufenden Betriebs wird die Offizin umgebaut und modernisiert. Was bleibt, ist die Nähe zu den Kundinnen und Kunden. Was dazukommt: mehr Raum, zeitgemäße Abläufe und eine Atmosphäre, die Beratung noch besser möglich macht.
Die Staufen Apotheke wird von Apothekerin Silke Jahn-Burth übernommen, nachdem sie das Team bereits viele Jahre als angestellte Apothekerin begleitet hat. Mit diesem Schritt beginnt für die Apotheke ein neuer Abschnitt, in dem die Apotheke weiter wächst und ihr vertrauter Platz in der Wangener Altstadt gestärkt wird.
Am 10. Juli 1969 gründet Apotheker Dirk Wöppelmann die Staufen Apotheke am Martinstorplatz in Wangen. Der Name „Staufen Apotheke“ nimmt Bezug auf die Staufer und auf Friedrich II. — und verbindet damit die Wangener Stadtgeschichte mit einem wichtigen Kapitel der Apothekengeschichte.
Zunächst nur in der amerikanisch besetzten Zone und später in ganz Westdeutschland wird die Niederlassungsfreiheit für Apotheken eingeführt. Jeder Apotheker darf nun eine Apotheke am Standort seiner Wahl eröffnen. Allerdings gilt auch weiterhin das Mehrbesitzverbot, sodass jeder Apotheker nur eine Apotheke führen und besitzen darf.
Nach den Errungenschaften der Pharmaunternehmen erfolgt eine Umstrukturierung in den deutschen Apotheken – Hauptgeschäft wird primär die Prüfung der Qualität und Identität von Arzneimitteln, sowie die Beratung rund um diese. Die Herstellung erfolgt ab jetzt im Großindustriellen Maßstab und macht Medizin für alle Menschen verfügbar.
Deutsche Apotheker stellen nicht mehr nur Arzneimittel her, sondern wenden ihr chemisches Wissen an und betreiben erste Arzneimittel-Forschung.
Apotheker wandeln sich vom fliegenden Händler hin zum „Apotheker vor Ort“, der auch Arzneien in der Offizin (lat. officina „Werkstätte, Arbeitsraum) herstellt.
Mit dem Edikt von Salerno stärkte Stauferkaiser Friedrich II. einen Gedanken, der bis heute wichtig ist: Arzneimittel sollten unabhängig, sorgfältig und fachkundig geprüft werden. Die Trennung von Arzt- und Apothekerberuf wurde zu einem wichtigen Baustein für die Entwicklung des Apothekenwesens – und prägt unser Selbstverständnis bis heute.